Erfolg an der World Robot Olympiad WRO

Die Veranstaltung, welche in der Mehrzweckhalle der Schule Paradiesli stattfand, war ein einmaliges Erlebnis. In unserer Kategorie „Senior“ durften wir mit 27 anderen Teams starten. Der Konkurrenzkampf war enorm, jedoch erwiesen sich die Teilnehmer gegenseitig viel Respekt und Freundlichkeit. Unsere Arbeitsteilung am Wettbewerb verfügte über eine nachhaltige Effizienz, so dass wir uns nach den ersten 40 Minuten mit einer Tüte Chips zu den Zuschauern gesellen konnten. Unser erster Lauf ermöglichte uns, unsere Konkurrenten einzuschüchtern. In der darauffolgenden Bauphase nahmen wir uns die Zeit minime Optimierungen am Roboter durchzuführen, mit Erfolg; Wir konnten unser Resultat um 35 Punkte verbessern, unser Highscore lag jetzt bei 155 und wir lagen weit vorne im Rennen: An zweiter Stelle! Unser Höhenflug stagnierte, da unser Roboter ein Problem mit einem Spielfeld hatte. Unsere Euphorie wurde abrupt gestoppt, als unser Roboter Kreisli drehte und Kleinholz aus dem Mobiliar machte. In diesem Lauf ergatterten wir lappige, schlappe, lauchige 30 Punkte. Damit war unser Selbstvertrauen zerstört und wir überlegten uns, uns in den sehr fettigen, vom Jodelchor servierten Penne zu ertränken. Pascal war eine Essenssau und musste seine Verunreinigungen tomatiger Herkunft auf seinem weissstrahlenden Shirt mit zwei Stück Fusselrolle überdecken, welche zuvor benötigt wurde, um den Staub von den Rädern des Roboters zu entfernen. Diese optische Täuschung war der Burner, niemand bemerkte es, dass die besagte Person auf dem Intranetfoto, welches für die ganze Schule ersichtlich ist, mit zwei an die linke Brust gepappten Stücken posierte. Der letzte Lauf war der absolute Schreier, obwohl der Roboter gleich kalibriert war wie beim letzten Lauf, erreichten wir unsere höchste Punktzahl von 180. Unser Glücksgefühl hielt aber nicht lange an, weil uns schon eine Gruppe überholt hatte und wir nun auf dem unglücklichen dritten Platz lagen. Mit schadenfreudigen, verzweifelten Blicken observierten wir den Lauf der Gruppe, die nudelige Depressionen auslösten, doch die Lage war aussichtslos. Wir landeten auf dem dritten Platz, was uns minim frustrierte, da unsere Träume über die Philippinenreise nun zerstört waren, trotzdem war es ein gelungenes Projekt, und der dritte Platz erfüllte uns mit Stolz und Freude. Es war uns eine Ehre, unsere Schule würdig zu vertreten und das schöne weisse T-Shirt zu besudeln.

 
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